
Adrianeio Aquädukt
Das Hadrianische Aquädukt von Athen wurde 140 n. Chr. erbaut und ist das einzige römische Aquädukt seiner Art und Länge in Europa, durch dem noch Wasser geleitet wird. Er hat eine Länge von 20 km und beginnt am Stadtrand von Parnitha und endet an den beiden Wasserbehältern (erb. 1870) am Dexameni-Platz in Kolonaki. Die Route folgt dem sanftesten Weg, was die Höhenunterschiede angeht, und verbindet die beiden Orte. Das Wasser wird aus dem unterirdischen Grundwasserleiter und aus den Bächen, auf die das Aquädukt auf seiner Strecke trifft, entnommen. Das Aquädukt verbindet Stadtteile der Gemeinden Acharnon, Metamorphosis, Irakleio, Halandri, Maroussi, Filothei-Psychiko und Athen. Das Wasser eignet sich für die Bewässerung und andere Zwecke die nicht mit dem Wasserkonsum als trinkbare Flüssigkeit zu tun haben. In seinem unterirdischen Tunnel (1,20 m – 1,60 m hoch und 0,80 m breit) fließt das Wasser auf natürliche Weise aufgrund des schrägen Abfalls des Tunnels. Für das Projekt wurden 465 Schächten (von 10 m bis 42 m Tiefe) entlang der Route niedergebracht. Von jeweils zwei benachbarten Schächten aus gruben sie den Tunnel gleichzeitig von einem zum anderen, bis sie sich trafen. Diese heute noch sichtbaren Schächte dienten der Belüftung, Beleuchtung und Reinigung des Tunnels. Das Adrianio-Aquädukt wurde zwischen 1870 und 1932 von Zeit zu Zeit gereinigt und repariert, als Teile davon in das von OULEN gebaute neue Wasserversorgungsnetz von Athen einbezogen wurden.
Heute ist er an verschiedenen Stellen wegen Abnutzung und auch wegen der Entwicklung der darüber liegenden Stadt (U-Bahn-Projekte, Olympiaprojekte usw.) abgerissen worden, aber er führt immer noch Wasser, da er seit seiner Erbauung das Wasser der unterirdischen Grundwasserleiter sammelt, die er durchquert. Das Aquädukt ist ein inaktiver Teil des Wasserversorgungssystems, das EYDAP von der Firma OULEN erworben hat. Es wurden 390 Schächte des Aquädukts gefunden. 228 davon sind sichtbar und 174 von den sichtbaren Schächten befinden sich in öffentlichen Plätzen. Das buchstäblich einzigartige Element des europäischen Kulturerbes bleibt derzeit sowohl als Denkmal als auch als Wasserressource, die sich in der Stadt Athen unterirdisch ausbreitet, unsichtbar und weitgehend ungenutzt. Es wird von der Gemeinde Metamorphosis verwendet, die 80% ihrer städtischen Grünanlagen damit bewässert. In den letzten Jahren arbeitet die EYDAP in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium, der Region Attika und den Gemeinden an der Wiederverwendung seines Wassers für nicht trinkbare Zwecke wie die Bewässerung, beginnend mit einem Pilotnetz in Chalandri im Rahmen des EU-Programms Cultural H.ID.RA.N.T.
Das Hadrianische Aquädukt von Athen wurde 140 n. Chr. erbaut und ist das einzige römische Aquädukt seiner Art und Länge in Europa, durch dem noch Wasser geleitet wird. Er hat eine Länge von 20 km und beginnt am Stadtrand von Parnitha und endet an den beiden Wasserbehältern (erb. 1870) am Dexameni-Platz in Kolonaki. Die Route folgt dem sanftesten Weg, was die Höhenunterschiede angeht, und verbindet die beiden Orte. Das Wasser wird aus dem unterirdischen Grundwasserleiter und aus den Bächen, auf die das Aquädukt auf seiner Strecke trifft, entnommen. Das Aquädukt verbindet Stadtteile der Gemei…
Auf der Karte
Erleben Sie Attika

Authentischer Marathon Athen
Einer der wichtigsten Wettkämpfe der modernen Olympischen Spiele ist der Marathonlauf (42,195 km), der 1896 in das olympische…






